Schüleraustausch USA: Wie man sich nach Kulturschock und Heimweh in den USA wohlfühlt

Schüleraustausch USA: Wie Anneke ihre Reise in die USA vorbereitet hat und ihre Eindrücke der ersten Wochen in der Gastfamilie und an der High School

Anneke im Schüleraustausch USA

Anneke mit Stipendien-Urkunde

Anneke aus Schleswig-Holstein verbringt ihr Auslandsjahr mit unserem Austausch-Stipendium in den USA im Bundesstatt Utah. Sie berichtet hier über ihre Erfahrungen

Die Vorbereitung der Reise zum Schüleraustausch in den USA

Die Vorbereitung meiner Reise fing eigentlich damit an, dass ich zu einem Vorbereitungsseminar meiner Organisation gegangen bin. Dieses war vier Tage lang und es fand ungefähr drei Monate vor meiner Abreise statt.

Außerdem gehörten zu meiner Vorbereitung natürlich auch das Anmelden bei meiner Organisation, das Beantragen des Visums und das Suchen nach einem Stipendium.

Für mein Stipendium musste ich genauso wie für meine Organisation eine Bewerbung ausfüllen, die aus mehreren Teilen bestand. Da muss man zwar erstmal durch, aber ich muss sagen, dass es sich definitiv lohnt.

Außerdem habe ich die Bewerbung für die Gastfamilie ausgefüllt, die mich dann im Mai ausgewählt hat (im August bin ich in die USA geflogen).

Vor dem Abschied aus Deutschland würde ich doch nervös

Als es dann langsam zum Abschied von Deutschland und meinem Abflug kam, wurde ich sehr nervös. Ich habe mich von meiner Familie verabschiedet und von meinem Freunden. Ich habe eine Art Abschiedsfeier gemacht, die habe ich mit meinem Geburtstag zusammengelegt. Außerdem habe ich nochmal meine Großeltern besucht und letzte Dinge für die Abreise besorgt.

Dann ging es auch schon los. Ich hatte einen Flug von 13:30h vor mir plus die Aufenthalte an den Flughäfen.

Bei der Ankunft in den USA hatte ich erst mal einen Kulturschock

Angekommen in den USA hatte ich einen kleinen Kulturschock - alles war sehr verschieden im Gegensatz zu Deutschland. Ich konnte erst nur schwer die Sprache verstehen, obwohl ich eigentlich relativ gut Englisch sprechen konnte. Deswegen habe ich oft nachgefragt, das ist aber definitiv nichts Schlimmes. Denn nur so lernt man die Sprache besser.

Meine Gastfamilie im Schüleraustausch USA hat mich sehr freundlich empfangen

Sie hat mir bei allen Problemen und Fragen, die ich hatte geholfen. Auch finde ich es sehr gut, dass ich Gastgeschwister in meinem Alter aber auch einen jüngeren Gastbruder habe.

So hatte ich gleich zu Beginn schon Möglichkeiten etwas mit ihnen und ihren Freunden zu machen und neue Bekanntschaften zu knüpfen. Durch die Kirche konnte ich auch schon viele neue Leute kennenlernen.  In meiner Gastfamilie fühle ich mich sehr wohl. Wir verstehen uns ziemlich gut und lachen viel zusammen. Meine Gasteltern sind außerdem total liebevoll.

Im Schüleraustausch in den USA hatte ich auch Heimweh

Natürlich habe ich auch öfters besonders in den ersten paar Wochen Heimweh bekommen, da ich mich erst noch fremd in der neuen Umgebung gefühlt habe. Da hat mir dann aber meine Organisation in den USA geholfen, die mich auch jeden Monat einmal anruft, um zu fragen wie es mir geht, etc.

Meine Gastfamilie ist außerdem sehr spontan und eigentlich haben wir immer etwas vor. Das hat mir in den ersten Wochen geholfen, nicht so oft an Zuhause zu denken. Wir haben auch schon kleinere Trips gemacht und sind zum Beispiel schon campen gegangen.

Die High School in den USA ist ganz anders als die Schule in Deutschland

Mein amerikanischer Schulalltag ist schon etwas anders als mein deutscher Schulalltag. Die High School hat kein Klassensystem, sondern ein Kurssystem. Das heisst ich habe vier Schulfächer pro Tag und acht Schulfächer, die ich insgesamt wählen konnte. Für das zweite Semester kann ich dann neue Fächer wählen.  Man hat eine große Lunchpause und Unterricht habe ich bis viertel nach zwei. Danach hat man in der Regel noch ausserschulische Aktivitäten.

Der High School Spirit in den USA ist ein besonderes Erlebnis im Auslandsjahr

Ein großer Unterschied zu deutschen Schulen ist zusätzlich auch der High School Spirit. Es gibt die Schulteams, die man während eines Spiels anfeuert und es gibt noch jede Menge andere Aktivitäten, wie zum Beispiel die “Marching Band”, “Musical Theatre” und vieles mehr. Das kommt aber natürlich auf das Programm der Schule an. Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass man an der High School schnell Freunde finden kann, und man wirklich viel erleben kann.

Bis bald
Eure Anneke

Über uns

Wir sind die Deutsche Stiftung Völkerverständigung. Die Stiftung ist gemeinnützig. Sitz der Stiftung ist in der Nähe von Hamburg. Wir arbeiten mit Partnern und Förderern in ganz Deutschland zusammen. Mit diesem Blog wollen wir dir Erfahrungsberichte, Tipps & Tricks zum Thema Schüleraustausch und Auslandsaufenthalte nach der Schule vermitteln.

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