Zum Austausch nach Irland

Alex ist im Land des Glückes, der grünen Wiesen, der Kobolde und der alten Burgen

Erfahrungsbericht von Alex, die ihr Auslandsjahr mit unserem Austausch-Stipendium in Irland verbringt

Mein Name ist Alex, ich komme aus Schleswig-Holstein und ich bin zurzeit in Irland.

Warum bin ich in den Austausch gegangen?

Ich wollte schon immer einfach raus aus dem Alltag von zu Hause. Es hört sich so an, als ob ich nicht zufrieden mit meinem Zuhause wäre, aber das ist nicht der Fall. Ich liebe meinen Ort und meine Umgebung und ich werde immer wieder zurückkommen. Dieses Gefühl von Heimat geht von den Menschen aus, aber ich möchte nicht immer zu Hause sein, weil ich weiß, dass mein Zuhause immer für mich da sein wird. Ich möchte neue Menschen und deren Umgebungen kennenlernen. Das ist der Grund, warum ich mich für ein Austauschjahr entschieden habe. Meine Mutter war schon immer begeistert von so einer Möglichkeit und damit hat sie mich angesteckt. Sie steht genauso wie mein Vater und mein Bruder hinter mir und sie unterstützen mich in allem.

Die Länge das Auslandsaufenthaltes war für mich von Anfang an klar: Wenn ich gehe, dann möchte ich es lange machen. Ein Jahr in einem anderen Land hört sich aufregend und nach einer großen Erfahrung an, also habe ich diese Länge ausgewählt. Viele meiner Freunde und Bekannten haben gesagt, dass es eine lange Zeit ist und dass sie Respekt davor haben. Es ist eine lange Zeit und das hat mich angespornt.

Das Land in dem ich für ein Jahr leben möchte, sollte für mich ein englischsprachiges Land sein. Englisch ist die Weltsprache und wenn ich diese Sprache sehr gut beherrsche, habe ich größere Chancen, andere Sprachen schneller zu lernen. Außerdem kann ich dann auf der ganzen Welt mit Menschen in einer Sprache kommunizieren. Am Anfang wollte ich mein Jahr in den USA verbringen, aber als das aufgrund ein paar kleiner Probleme nicht geschehen sollte, ist Irland in mein Visier gekommen. Das Land des Glückes. Das Land der grünen Wiesen, der Kobolde und der alten Burgen. Das hat mich auf die Fährte gebracht und hier bin ich.

Die Suche nach der richtigen Austausch-Organisation

Für die richtige Organisation für dieses Abenteuer habe ich lange gesucht. Meine Mutter und ich waren auf vielen Treffen, bei denen sich die einzelnen Organisationen vorstellen. Wir haben im Internet Informationen und Erfahrungsberichte gesucht. Ich kann nicht sagen, dass es eine bestimmte, perfekte Organisation gibt und meine Mutter und ich kamen zu dem Entschluss, dass wir einfach eine von tausenden auswählen müssen. Ich habe mich bei verschieden Organisationen angemeldet, um mich dann für eine zu entscheiden.

Das Bewerbungsverfahren war eigentlich immer dasselbe. Ich sollte über mich, meine Motivationen und meine Erwartungen schreiben. Das hört sich nicht viel an, aber wenn ich dann versucht habe, das gleiche zum dritten Mal in andere Worte zu fassen, dann habe ich gemerkt, dass ich mich entscheiden muss, mit welcher Organisation ich fliegen möchte. Manchmal sollte ich mit einer Gruppe diskutieren, um meine Stärken und Lösungswege zu beweisen. Dann wurden häufiger Beispiele von Problemsituationen von anderen Austauschschülern simuliert und wir mussten eine geeignete Lösung finden.

Bei meiner Organisation wurden unter anderem auch meine Englischkenntnisse getestet. Zur Vorbereitung auf den Austauschaufenthalt hatte meine Organisation ein Treffen arrangiert. Bei diesem Treffen konnten wir den Erfahrungen von ehemaligen Austauschschülern zuhören und Fragen stellen. Dieses Treffen war hilfreich und hat mich nochmal in dem Wunsch bestärkt, diesen Austausch zu machen. Natürlich habe ich von meiner Organisation reichlich Informationsmaterial geschickt bekommen und meine Familie und ich konnten meine Organisation immer kontaktieren.

Wie ich das Auslandsjahr finanziert habe

Die Finanzierung meines Auslandsjahres differenziert sich in einen Anteil, den meine Eltern für diesen Zweck schon früher hinterlegt haben, und meine eigener Anteil durch Arbeiten, Ferienjobs und das Sparen des Taschengeldes. Ich habe dafür in der Bücherei in den Ferien geholfen, Zeitungen ausgetragen und auf Kleinkinder aufgepasst. Außerdem habe ich mich in Gartenarbeiten und Nachhilfe geben ausprobiert. Ich habe auf die Haustiere aufgepasst und versucht meine Ausgaben gering zu halten. Wenn ich zurückkomme, werde ich den Anteil meiner Eltern wieder Aufarbeiten, denn vor dem Austauschjahr war es nämlich schwierig, gute Arbeiten zu finden, weil ich zu jung war.

Meine Mutter und ich haben immer nach Stipendien gesucht und ich habe mich bei vielen beworben. Glücklicherweise habe ich dann die Zusage von der Deutschen Stiftung Völkerverständigung bekommen und kann dadurch viele Ausflüge und Freizeitaktivitäten hier in Irland ausüben.

Meine Vorbereitung auf das Auslandsjahr

 Meine persönliche Vorbereitung kann ich nicht wirklich Vorbereitung nennen. Ich habe mir selbst gesagt, dass ich noch so viel erleben und mitnehmen möchte, wie ich kann. Ich habe einfach weiter Spaß gehabt, bis zu dem Abflugdatum. Meine Mutter hat mich natürlich ein paar Mal auf den Boden geholt und mich an wichtige Aufgaben erinnert, die ich noch vor dem Abflug machen musste. Mein Tipp für die Vorbereitung ist, alles zu machen, worauf du in dem Moment Lust hast. Wenn dein Abflugdatum fest steht, solltest du dich selbst an die wichtigen Aufgaben erinnern, wie zum Beispiel sich von allen zu verabschieden. Es kann manchmal hart und schwierig sein, aber du weißt ja, dass du wiederkommen wirst und deine Bekannten, Verwandten und Freunde schon nach einem Jahr wiedersiehst und in die Arme schließen kannst. Mein eigener Abschied war relativ einfach und dass soll nicht heißen, dass ich meine Familie nicht lieb habe. Ich war mir aber bewusst, dass ich bereit für dieses Abenteuer war, deshalb war ich so aufgeregt, dass ich gar nicht realisiert habe, dass ich jetzt tatsächlich Abschied nehmen soll. Ich weiß, dass ich zurück nach Hause kommen und all meine Familienmitglieder wiedersehen werde, also hatte ich keine Angst. Auch richtiges Heimweh hatte ich bisher noch nicht und ich habe im Moment auch nicht das Gefühl, dass ich es in nächster Zukunft bekommen werde.

Es ist eigentlich ziemlich lustig, denn bisher habe ich einzelne Freunde oder Familienmitglieder für einige Zeit vermisst und habe mir dann vorgestellt, sie hier zu sehen. Dann habe ich aber immer für mich selbst realisiert, dass sie unmöglich hier sein können. Das war dann meistens etwas hart, aber ich habe von anderen Austauschschülern erfahren, dass es ihnen genauso ergeht und so kann man miteinander darüber lachen.

Außerdem vermisse ich die öffentlichen Verkehrsmittel von Deutschland. Ich habe in Irland noch keinen einzigen Zug gesehen, aber von Trams gehört. Auch Fahrradfahren ist hier eine gefährliche Angelegenheit, denn Fahrradwege, oder gar Fußwege, werden hier anscheinend als überflüssig angesehen. Jetzt weiß ich diese Dinge in Deutschland zu schätzen, was auch eine Erfahrung ist.

Kontakt zu Familie und Freunden zuhause

Der Kontakt zu Freunden verläuft überwiegend über soziale Netzwerke, wie Skype, WhatsApp oder per Email. Mein Großvater hat mir einen Brief geschrieben und meine Mutter hat mir schon das eine oder andere Päckchen geschickt. Wenn gute Freunde in Deutschland Geburtstag haben, habe ich bisher Geburtstagspost geschickt und sie haben sich dann auch ziemlich gefreut, was mich dann natürlich auch gefreut hat.

Mein Leben in der Gastfamilie in Irland

Meine Gastfamilie wohnt auf dem Land und deshalb ist es schwierig, in die Stadt zu kommen. Wie ich schon erwähnt habe, gibt es in Irland wenige bis gar keine öffentlichen Verkehrsmittel. Meine Gasteltern arbeiten viel und wenn sie zu Hause sind, sind sie meistens müde und nicht so gut gelaunt. Meine Gastfamilie besteht aus zwei Elternteilen, zwei kleinen Gastschwestern und einer französischen Gastschülerin. Meine Gastmutter ist schwanger und meine Gastschwestern sind fünf und sieben Jahre alt. Nelly, die Französin, ist 16 Jahre alt und wir verstehen uns echt gut. Ein anderes Familienmitglied ist die Hündin Roxy. Sie lebt draußen und ich habe mich in sie verliebt. Am Anfang meines Austauschjahres hatten wir noch eine junge Katze als Familienmitglied. Leider ist diese aber verschwunden, und es wird vermutet, dass sie überfahren wurde. Meine Gastfamilie besitzt außerdem noch zwei kleine Fische.

Die Nachbarn und meine Gastfamilie sind alle verwandt miteinander und so kann ich behaupten, dass die zwei Austauschschüler der Nachbarin meine Nachbar-Schwestern sind.

In dem Haus gegenüber leben noch zwei alte Hunde, die ich noch erwähnen muss. Sieben kleine Welpen von unserer Hündin lebten dort ebenfalls, doch sie wurden weggegeben, weil der Aufwand für sie zu groß war. Ich besitze hier ein eigenes Zimmer mit einem begehbarem Kleiderschrank, einem Doppelbett und einem eigenen Badezimmer, worüber ich sehr froh bin.

Am Anfang habe ich versucht alles zu verstehen und habe selbst auch einfach losgesprochen. Der irische Akzent ist manchmal ziemlich stark und deshalb musste ich öfters nochmal nachhaken. Nelly hat eine andere Taktik gewählt: Zu Beginn dachte ich, sie wäre schüchtern, aber sie hat einfach versucht, so viel wie möglich zu verstehen und hat selbst nicht so viel geredet. Inzwischen kenne ich sie aber ziemlich gut und wir reden viel, sodass wir Freunde geworden sind. Ich habe mir selbst keine Erwartungen erlaubt, denn die würden sowieso nicht erfüllt werden und dadurch wäre ich nur enttäuscht gewesen.

Schule in Irland ist ganz anders

Die Schule ist gemischt, was ich auch gut finde. Wir haben in Monaghan drei gemischte Schulen, eine Jungenschule und eine Mädchenschule. Ich habe dass die Mädchen auf der Mädchenschule eher arrogant werden und die Jungs auf der Jungenschule immer Kleinkinder bleiben werden. Das ist meine Einschätzung von diesem Schulsystem; andererseits ist natürlich auch interessant für ein Jahr so eine Schule auszuprobieren.

Die Erwartungen von der Unterbringung sind teilweise erfüllt. Wir leben ziemlich auf dem Land und können nicht immer in die Stadt kommen, da unsere Gasteltern uns nicht fahren. So ist es schwierig Freizeitaktivitäten aus zu üben, aber natürlich ist es nicht unmöglich. So geben wir mehr Geld für das Taxi aus oder für die Ausrüstung für das Fahrradfahren.

Als ich die Schuluniform bekommen habe, ist meine Spannung auf die Schulzeit nochmal gestiegen! In den ersten Wochen ist mir gleich aufgefallen, dass Monaghan mit Austauschschülern überfüllt ist. Wir sind über hundert alleine an meiner Schule, dem Beech Hill College. Die meisten Austauschschüler sind eindeutig die Spanier, gefolgt von der Anzahl der Deutschen. In der Schule sind außerdem noch ein paar Italiener, Franzosen und Finnen. Schweizer und Österreicher, sowie Brasilianer und Mexikaner kann man ebenfalls in Monaghan antreffen. Diese gewaltige Anzahl an Austauschschülern ist manchmal ganz cool, aber andererseits lernt man dann nicht so schnell und gut das irische, richtige Englisch. In ganz Monaghan sind nämlich ziemlich viele Schüler von anderen Ländern; geschätzt sind es 300.

Meine ersten Monate waren abwechslungsreich und aufregend. In der ersten Woche hatte ich noch keine Schule und deshalb war es bisher die langweiligste Woche, da ich keine Menschen kennenlernen konnte. In der Schule habe ich dann schnell nette Menschen kennengelernt. Auch in der Stadt habe ich schnell andere Austauschschüler gefunden und mich mit ihnen angefreundet. Leider sprechen die Spanier überwiegend Spanisch und deshalb ist es schwierig, sich bei deren Konversationen zu beteiligen. Die meisten Deutschen sprechen durchgehend Englisch, wie ich auch, und es ist egal, ob andere Nationalitäten in der Nähe sind oder nicht. Meine Motivation ist es, mein Englisch zu verbessern und deshalb spreche ich hier kein Deutsch.

Der Unterricht im fünften Jahrgang ist überwiegend einfach. Ich konnte vier Fächer wählen und so habe ich Kunst, Musik, Geschichte und DCG (Computerdesign mit Solid Works) gewählt. Der Kunstunterricht ähnelt dem Unterricht in Deutschland sehr. Wir haben verschiedene Themen und schreiben keine Examen oder Teste. Wir sind eine Klasse bestehend aus ausschließlich Austauschschülern in Kunst. In Musik bin ich im Higher Level mit irischen Schülern gelandet, wir haben noch nie gesungen und bearbeiten viele Aufgaben zu Irischer Musik, Schreibweisen und Romeo und Julia. Ich habe nicht erwartet, dass ich so viel für Musik arbeiten und lernen müsste. Es ist ein schwieriges Fach und wir haben den einen oder anderen Test dazu geschrieben und natürlich auch ein Examen in der Examen-Woche. Geschichte interessiert mich persönlich und bisher haben wir die beiden Weltkriege bearbeitet und den Jarrow March angefangen.

Das Examen in Geschichte verlief eigentlich ganz gut und ich bin mit irischen Schülern im Higher Level. In DCG schreiben wir, nur Austauschschüler, keine Examen, sondern erarbeiten unser nächstes Assembly. Im Allgemeinen konstruieren wir in DCG Konstruktionsbeschreibungen von Werkteilen am Computer. Alle Schüler haben Mathe, Englisch, Literatur, Sport und Religion. Mathe wird niemals mein Lieblingsfach sein und deshalb habe ich hier auch manchmal Schwierigkeiten, deshalb bin ich im Ordinary Level auch bestens aufgehoben. Das Examen verlief aber einigermaßen passabel. In Englisch haben wir verschiedene Schreibarten und Gedichte bearbeitet. Das Examen war hauptsächlich über die Gedichte und deren Autoren.

In Literatur haben wir ein Buch gelesen, Grammatik, sowie Rechtschreibung trainiert und einige Informationen über Irland erhalten. In Literatur und Englisch sind wir nur Schüler, die nicht aus Irland kommen. In Sport bin ich mit Iren und Austauschschülern. In dem Unterricht machen wir nichts Außergewöhnliches; wir spielen Volleyball, Basketball, bilden menschliche Pyramiden oder machen Zirkeltraining. In Religion sprechen wir über Sexualität, da nicht alle Schüler Biologie haben, und unterschiedliche Meinungen, sowie Religionen.

Die Examen haben wir letztens geschrieben und dafür mussten alle Schüler des fünften und des zweiten Jahrgangs in die Sporthalle und haben dort verschiedene Examen geschrieben oder für die nächsten Examen gelernt. Diese andere Erfahrung von Prüfungen war interessant.

Alle Schüler aus allen Jahrgängen haben jeden Tag von der ersten Stunde, welche um zehn nach neun beginnt, bis zur neunten Schulstunde, die um zehn vor vier endet. Eine Schulstunde hat 36 Minuten und wir haben eine kleine Pause und eine große Mittagspause.

Vor der ersten Stunde muss jeder zum Registrieren gehen und in jeder Stunde wird die Namensliste ausgerufen, um zu prüfen, wer fehlt. Die Schuluniform muss jeden Tag ordentlich getragen werden und darauf wird sehr geachtet. Wenn jemand die Vorschriften dafür nicht erfüllt, muss er zahlen, bekommt einen Verweis oder wird nach Hause geschickt. Manchmal kommt es mir ein wenig wie in einem Militärlager vor.

Mein Alltag und besondere Erlebnisse in Irland

Der Alltag ist ziemlich langweilig, wenn man sich nicht selbst um Aktivitäten kümmert. In Irland wird viel Fernsehen geguckt und der Fernseher läuft eigentlich durchgehend. Also habe ich mir einen Mitgliedsvertrag für das Schwimmbad besorgt und ich gehe manchmal ins Fitnessstudio. Außerdem tanze ich einmal in der Woche Irish Dance mit einer großen Gruppe, bestehend aus Mädchen. Dann versuche ich alle zwei Wochen mit einer Freundin reiten zu gehen und Pool zu spielen. Andererseits habe ich mich auch in der Bücherei angemeldet. So gestalte ich mir meine Freizeitaktivitäten in einer normalen Woche.

Ich treffe mich natürlich auch mit Freunden oder wir machen Übernachtungspartys. Wir haben auch schon den einen oder anderen Geburtstag gefeiert, zusammen gekocht oder Pool gespielt. Filmeabende oder zusammen essen gehen gehört auch dazu. Natürlich waren wir auch mal fleißig und sind zusammen zum Fitnessstudio oder in die Bücherei gegangen oder haben einfach nur für die Schule gelernt.

Am Wochenende werden meistens Trips von den verschiedenen Organisationen angeboten und wir können dann an diesen teilnehmen. Diese Trips sind ganz cool und so bin ich schon mal nach Armagh, Bundoran und Dublin gekommen. Dort konnten wir zum einen Surfen, Kanu und Kajak fahren, Shoppen oder Mockingjay im Kino gucken. Andere Aktivitäten waren Wassersport oder einfach nur Sightseeing.

Ich habe auch zwei längere Ausflüge mitgemacht. Zum einen haben wir eine Nacht in Giants Causeway in einem kleinen Hostel am Strand verbracht. Bei dem Ausflug haben wir natürlich Giants Causeway und die Rope Bridge, sowie ein anderes kleines Dorf am Hafen besichtigt. Zum anderen waren wir in Galway in einem Hotel mitten in der Stadt für zwei Nächte. Bei dem Ausflug haben wir die Cliffs of Moher und den Weihnachtsmarkt gesehen.

Mit Freunden, die in Irland leben, aber aus Litauen kommen, sind wir ebenfalls schon mal auf Tour nach Giants Causeway gegangen. Das war eine lustige Ein-Tages-Tour, da wir uns natürlich auch mal verfahren haben. Meine Nachbar-Schwester und Freundin Svenja und ich sind auf eigene Faust nach Glaslough gefahren, um ein Schloss anzugucken. Ein anderer Trip ging in den Norden nach Letterkenny, weil wir die Stadt für einen Tag erobern wollten. Wir haben den Strand gesucht, versucht ins Kino zu gehen und sind im Regen durch die Gegend gelaufen. Natürlich haben wir auch den Park besichtigt und sind in den Geschäften shoppen gegangen.

Ein anderer Trip, den ich mit zwei Freundinnen organisiert habe, führte nach Bundoran zum Surfen, weil ich mich in dieses Hobby verliebt habe. Dazu haben wir einen Bus organisiert, Schüler zusammen getrommelt und eine Unterrichtsstunde gebucht. Letztendlich sind wir mit 25 Schülern losgefahren und es war auf jeden Fall ein cooles Ereignis. Wir wollten das gleiche nochmal organisieren, aber es war ein Sturm angesagt und deshalb ist der zweite Ausflug wortwörtlich ins Wasser gefallen. Wir werden es aber wiederholen, so viel steht fest!

Schwierigkeiten mit der Gastfamilie

Probleme oder Schwierigkeiten in der Familie gibt es bei mir leider schon. Über diese habe ich dann mit meiner Koordinatoren gesprochen oder direkt mit den Gasteltern oder Gastschwestern. Im Moment sind meine Gastschwester Nelly und ich aber trotzdem am Überlegen, ob es nicht besser wäre, die Gastfamilie in die Stadt zu wechseln, damit wir unabhängig vom Auto mehr Aktivitäten ausüben können.

Über uns

Wir sind die Deutsche Stiftung Völkerverständigung. Die Stiftung ist gemeinnützig. Sitz der Stiftung ist in der Nähe von Hamburg. Wir arbeiten mit Partnern und Förderern in ganz Deutschland zusammen. Mit diesem Blog wollen wir dir Erfahrungsberichte, Tipps & Tricks zum Thema Schüleraustausch und Auslandsaufenthalte nach der Schule vermitteln.

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