Schüleraustausch USA - wie du auch mit schlechten Englisch-Kenntnissen einen High School-Platz bekommst

Wie gut müssen die Schüler in Englisch schon bei der Bewerbung sein, wenn sie einen der begehrten Plätze im USA-Programm bekommen wollen?

Schüleraustausch USA: Vorbereitung auf den Schulball, Prom

Längere Zeit als Schüler in einem fremden Land leben und dort die Kultur, die Menschen und die Sprache kennen lernen - der Schüleraustausch steht bei jungen Leuten hoch im Kurs. Das Traumziel Nummer 1 sind die USA; danach kommen die anderen englischsprachigen Länder Kanada, Neuseeland, Australien und Großbritannien. Wer sich um einen der begehrten Plätze in den Programmen der Austausch-Organisationen bewirbt, fragt sich oft: Wie stehen meine Chancen, wenn meine Englischnoten in der Schule nicht gut sind? Die gemeinnützige Stiftung Völkerverständigung zeigt, was dazu wichtig ist.

Wie wählen die  Schulen in den USA die Schüler für das Auslandsjahr aus?

Die US-Schulen müssen die Bewerbungen der Austauschschüler akzeptieren, damit der Austausch stattfinden kann. Oft stellen sie Anforderungen, zum Beispiel einen Mindestdurchschnitt bei den Noten, insbesondere den Englischnoten. Der Ablauf ist normalerweise so, dass die deutsche Austausch-Organisation die Auswahl so trifft und die Unterlagen vorbereitet, dass ihre Partner-Austausch-Organisation in den USA die Unterlagen prüfen und damit die Schule und die Gastfamilie zuordnen kann.

Schüleraustausch USA und deine Englischkenntnisse

Das Auslandsjahr dient auch dazu, die Kenntnisse in der Fremdsprache zu verbessern. Das gelingt normalerweise so gut, dass du am Ende des Jahres fließend in Wort und Schrift bist. Die Amerikaner wissen, dass du das Auslandsjahr auch machst, weil du die Sprache besser lernen willst. Perfekte Sprachkenntnisse werden daher nicht erwartet. Vielmehr sind die Amerikaner darauf eingerichtet, dir beim Lernen der Sprache zu helfen.

Englischkenntnisse: Die Anforderungen der US-Schulen

Normalerweise erwarten die US-Schulen "durchschnittliche" Englischkenntnisse aus dem deutschen Schulunterricht. Die US-Organisationen prüfen die Unterlagen der Schüler, ob es passen kann. Bei unterdurchschnittlichen Noten, etwa einer "4" kann das Rückfragen geben. Früher war der Andrang auf die Austausch-Plätze in den USA so groß, dass die US-Organisationen wählerisch sein konnten. In den letzten Jahren sind die Schülerzahlen, die aus Deutschland in die USA gehen, gesunken. Daher sollten diese Anforderungen in den USA inzwischen wieder etwas reduziert sein. Aber auch, wenn das nicht so sein sollte: Du hast mehrere Möglichkeiten, aktiv zu werden: Die Auswahl des Austausch-Programms, deine Schule kann helfen und du hast Möglichkeiten bei der Auswahl der Austausch-Organisation.

Das beste Austausch-Programm bei schlechten Englischkenntnissen

Für die USA gibt es zwei Programmarten:

  • Die staatliche US-High School mit Unterbringung in einer Gastfamilie ("USA Classic"). Hier wirst du in die Region / Schule / Familie vermittelt, die aus Sicht der US-Partnerorganisation passt.
  • Die private US-High School mit Unterbringung in einer Gastfamilie oder einem Internat. Hier kannst du die Schule auswählen. Private Schulen sind in der Regel kleiner und individueller als staatliche Schulen und gehen auch mehr auf die Schüler ein. Hier hast du also auch bei schwächeren Englisch-Noten beste Chancen.

Englischkenntnisse für den Schüleraustausc und deine Schule in Deutschland

Üblich ist, dass du deiner Bewerbung nicht nur ein Zeugnis sondern auch Referenzen deiner Lehrer beifügen sollst. Daher macht es Sinn, dass du mit deinem Englischlehrer sprichst, der sicher bestätigen kann, dass du normalerweise mindestens "durchschnittliche" Englischkenntnisse mitbringst oder die Voraussetzungen, dem Unterricht zu folgen und in kurzer Zeit die Englischkenntnisse zu verbessern.

DeineEnglischkenntnisse und die Austausch-Organisation

Die deutsche Austausch-Organisation hat die Aufgabe, die Schüler zu beraten, zu unterstützen und sie hinsichtlich ihrer Eignung für den Austausch einzuschätzen. Das kann auch zu einer Ablehnung führen, wenn du die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Auslandsjahr nicht mitbringst. Gute Organisationen nehmen sich Zeit und klären dies mit dir im Detail, auch hinsichtlich deiner Englischkenntnisse. Sie werden im Regelfalle helfen können, eine passende Schule zu finden.

Die beste Austausch-Organisation für das Auslandsjahr USA finden

Insgesamt gibt es auf dem deutschen Markt viele Anbieter, die auch die USA im Programm haben. Leistungen und Kosten unterscheiden sich deutlich. Da die Austausch-Organisation wichtig ist, solltest du in Schritten vorzugehen:

  • Du klärst mit deiner Schule in Deutschland die Rahmenbedingungen für die Beurlaubung für den Austausch.
  • Du recherchierst zuerst breit. Dabei muss man darauf achten nur solche Anbieter in den Blick zu nehmen, die seriös und leistungsfähig sind. Im Internet findest du eine gute Übersicht in der Anbietersuche auf demSchülerAustausch-Portal (www.schueleraustausch-portal.de/organisationen).
  • Das persönliche Gespräch mit den Austausch-Organisationen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen – den deutschen Schüleraustausch-Messen - der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur qualifizierte Anbieter zulässt. Orte und Termine: www.aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei.

Über uns

Wir sind die Deutsche Stiftung Völkerverständigung. Die Stiftung ist gemeinnützig. Sitz der Stiftung ist in der Nähe von Hamburg. Wir arbeiten mit Partnern und Förderern in ganz Deutschland zusammen. Mit diesem Blog wollen wir dir Erfahrungsberichte, Tipps & Tricks zum Thema Schüleraustausch und Auslandsaufenthalte nach der Schule vermitteln.

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