Schüleraustausch USA: Sabrina wollte ein Jahr in einem anderen Land leben, weit weg vom gewohnten Alltag

Von der Idee des Schüleraustausches bis zum Start des Flugzeuges nach USA war es eine lange Strecke

Sabrina mit Freundin in New Mexico am Strand

Sabrina aus Recklinghausen hat ihr Auslandsjahr mit unserem Austausch-Stipendium in New Mexico in den USA verbracht. Sie berichtet hier über ihre Erfahrungen.

Warum ich zum Schüleraustausch in die USA wollte

Ein Jahr in einem anderen Land, weit weg vom gewohnten Alltag, der Familie und den Freunden, einfach einmal etwas anderes sehen. Diesen Gedanken hatte ich lange Zeit. Deswegen habe ich mich für ein Auslandsjahr in den USA entschieden

Viele Vorbereitungen für den Schüleraustausch in den letzten Monaten

Ich habe Bücher gelesen, mich informiert und mich dann für eine Organisation entschieden und beworben. Als ich nach einem Vorstellungsgespräch die Mitteilung erhalten habe, dass ich einen Platz bekommen habe und ich ein Jahr in den USA verbringen werde, habe ich mich riesig gefreut. Die Zeit bis dahin verging sehr schnell. Ich hatte viel zu organisieren (Verein, Sport, Schule) und der Abschied rückte immer näher. Das Vorbereitungsseminar hat sehr viel Spaß gemacht und ich konnte den Abflug kaum erwarten.

Schüleraustausch USA: Der Abschied von Deutschland

Eine Woche vor meinem Abflug, zu Beginn der Sommerferien, habe ich mit meiner Familie, Freunden und Bekannten eine Abschiedsfeier gefeiert. Es war schön, einen Tag mit allen Menschen die ich gern habe, zu verbringen. Als schließlich alle Gäste gegangen waren, wurde mir jedoch bewusst, dass ich viele von ihnen für eine lange Zeit nicht sehen würde, was mich traurig machte.

Einen Teil meiner Familie würde ich jedoch zwei Tage vor meinem Flug noch einmal sehen, da wir den Geburtstag meiner Schwester feierten. Die letzte Woche in Deutschland war sehr stressig, da ich viele Gastgeschenke zu besorgen hatte und der Geburtstag meiner Schwester machte dies auch nicht einfacher.

Als wir die Feier hinter uns hatten und alle Gäste gegangen waren, war ich sehr traurig und an diesem Abend wurde mir richtig bewusst, was ich vorhatte. Ein Jahr lang in einem anderen Land, am anderen Ende der Welt ohne eine einzige Person, die ich kannte! Plötzlich hatte ich große Angst und wollte nicht mehr weg - alles hier schien im Moment so perfekt zu sein. Den letzten Tag in Deutschland verbrachte ich damit, meinen Koffer zu packen und noch einmal Zeit mit meinen besten Freunden und meiner Familie zu verbringen. Als der Koffer soweit gepackt war, habe ich von meiner Familie zwei wirklich tolle Geschenke bekommen: ein Kopfkissen, auf das ihre Namen gestickt sind, und ein Foto von ihnen. Ich habe mich sehr gefreut, wurde jedoch auch noch etwas trauriger, da ich sicher war, dass ich sie sehr vermissen würde.

Die Reise zum Schüleraustausch in die USA

Als es endlich soweit für meine Abreise war, war ich traurig und aufgeregt zugleich. Am Flughafen verabschiedete ich mich unter Tränen von meiner Familie und meiner besten Freundin. Zusammen mit einem anderen Mädchen, das inzwischen auch eine gute Freundin von mir ist, machte ich mich auf den Weg zu unserem Gate. Jetzt war es endlich soweit, in ein paar Stunden würde ich auf Amerikanischem Boden stehen und Deutschland für eine lange Zeit nicht sehen.

In München stießen noch ein weiteres Mädchen und ein Junge zu uns, um nach Chicago zu fliegen. Da ich auf dieser Reise erst das zweite Mal in meinem Leben flog, war ich noch aufgeregter. Ab Chicago würde ich alleine nach Denver und dann nach Albuquerque fliegen, aber ich war zu müde, um mir darüber Sorgen zu machen.

Eure Sabrina

Über uns

Wir sind die Deutsche Stiftung Völkerverständigung. Die Stiftung ist gemeinnützig. Sitz der Stiftung ist in der Nähe von Hamburg. Wir arbeiten mit Partnern und Förderern in ganz Deutschland zusammen. Mit diesem Blog wollen wir dir Erfahrungsberichte, Tipps & Tricks zum Thema Schüleraustausch und Auslandsaufenthalte nach der Schule vermitteln.

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