Schüleraustausch USA: 9 Punkte zum Nutzen, Kosten, Stipendien, Programmen, Gastfamilie und Austausch-Organisation

Lohnt sich das Schuljahr in den USA? – Was du für die Entscheidung wissen musst

Schüleraustausch Traumziel USA (Foto: narvikk / istock.com)

Wer ein Auslandsjahr in den USA oder in ein anderes Land plant, überlegt, worin der Nutzen eines Schüleraustausches besteht und wie die Erfahrungen sind. Was für dich passt, kannst du am besten feststellen, wenn du dir die wichtigsten Bedingungen für den Schüleraustausch ansiehst:

1. Die Ziele des Schüleraustausches USA

Wenn du im Ausland in die Schule gehst und in einer Gastfamilie lebst, kannst du die Sprache sehr gut lernen, das tägliche Leben erleben und die Sicht der Menschen in deinem Gastland auf die Welt und das Leben kennen lernen.

2. Die optimale Dauer deines Schüleraustausches USA

Du kannst zwischen Programmen wählen, die ab vier Wochen beginnen und bis zu einem vollen Schuljahr dauern. Die Dauer wirkt sich stark auf den Nutzen und die Kosten aus.

3. Der Nutzen des Schüleraustausches USA

  • Die meisten Austauschschüler finden im Schüleraustausch Freunde fürs Leben.
  • Am Ende hast du auch eine „zweite Familie“, die du später noch besuchen kannst.
  • Je länger du in den USA lebst, desto besser beherrschst du die englische Sprache.
  • Die meisten ehemaligen Austauschschüler berichten nach ihrer Rückkehr, dass sie nach drei Monaten im Englischen flüssig waren; wenn sie länger in den USA waren, hatten sie einen großen Wortschatz und sie wurden auch schriftlich sicher.
  • Du lernst den „American way of life“ kennen; dazu gehören auch die Feiertage im Jahresverlauf: Halloween und die ganz andere Art, Weihnachten zu feiern
  •  In der Schule erlebst du den typischen „High School Spirit“ und die große Begeisterung der Schüler in den USA für ihre Schule.
  • Dazu kommt die Möglichkeit, die spektakuläre Natur in den USA und viele spannende Großstädte zu sehen, von New York bis San Francisco.

4. Drei Programme für den Schüleraustausch USA zur Auswahl

Im „USA Classic-Programm“ besuchst du eine staatliche High School und wohnst du in einer Gastfamilie in der Nähe. Wo das innerhalb der USA sein wird, entscheidet die Austausch-Organisation nach eigenem Ermessen. Diese Programme gibt es grundsätzlich nur, wenn du für ein ganzes Schuljahr n die USA gehst.

Anders ist es bei „USA Select Programmen“: Hier kannst du den Ort, die Schule und die Unterbringung wählen. Die Schulen sind private High Schools, die normalerweise kleiner, individueller und besser ausgestattet sind als staatliche Schulen. Das Sportangebot ist meistens sehr viel umfangreicher. Für die Unterbringung kannst du oft wählen zwischen einer Gastfamilie und einem Internat. Die Dauer des Aufenthaltes ist jeweils individuell gestaltbar.

Kurzprogramme für den Schüleraustausch USA beginnen bei vier Wochen. Die meisten Kurzprogramme dauern drei bis 5 Monate. Normalerweise sind Kurzprogramme nur an privaten High Schools möglich.

5. Die Kosten für den Schüleraustausch USA

Die verschiedenen Programme haben sehr unterschiedliche Kosten: Bei USA Classic beginnen die Angebote unter 8.000 Euro für das gesamte Jahr. USA Select Programme sind generell teurer; für ein ganzes Jahr ab ca. 14.000 Euro. Kurzzeit-Programme sind nur wenig günstiger: Für ein halbes Schuljahr muss man mit 80 % der Kosten eines Ganzjahres-Programms rechnen. Aufenthalte von vier Wochen kommen schnell auf Gesamtkosten von über 4.000 Euro.

6. Schüleraustausch USA: Die Finanzierung

Du kannst staatliche Hilfen bekommen und dich für ein Stipendium bewerben. Die Übersicht der seriösen Stipendien für den Schüleraustausch USA findest du hier: www.schueleraustausch-portal.de/stipendien/

7. Schüleraustausch USA: Der Unterricht

 Die Fächerauswahl ist anders als bei uns. Der Sport hat eine hohe Bedeutung. Wichtig ist vor allem, dass du in den verschiedenen Fächern Kurse verschiedener Schwierigkeitsstufen besuchen kannst. Normalerweise ist es für deutsche Schüler kein Problem, gut mitzukommen, da das Niveau der High Schools in den USA eher unter dem unserer Gymnasien liegt.

8. Schüleraustausch USA:Die Gastfamilien

Beim USA Classic Programm bekommen die Gastfamilien kein Geld für die Unterbringung, auch nicht für Lebensmittel etc. Daher machen das nur Familien, die sich für den Schüleraustausch engagieren wollen. Ob es immer reibungslos ist, hängt aber eher davon ab, ob die Vorstellungen vom Zusammenleben gut passen. Beim USA Classic Programm wechseln 20 bis 30% der Gastschüler im Jahresverlauf die Gastfamilie, weil es im ersten Versuch noch nicht passt. Bei USA-Aufenthalten an privaten High Schools und bei Kurzprogrammen kommt das kaum vor. Das hängt auch davon ab, wie die Austausch-Organisationen das vorbereiten. Es kommt also darauf an, dass du eine gute Austausch-Organisation wählst.

9. SchülerAustausch USA: Die beste und günstige Austausch-Organisation finden

Es gibt viele Austausch-Organisationen, die auch die USA im Programm haben. Leistungen und Kosten unterscheiden sich deutlich. Bewährt hat sich, bei der Auswahl in Schritten vorzugehen:

Über uns

Wir sind die Deutsche Stiftung Völkerverständigung. Die Stiftung ist gemeinnützig. Sitz der Stiftung ist in der Nähe von Hamburg. Wir arbeiten mit Partnern und Förderern in ganz Deutschland zusammen. Mit diesem Blog wollen wir dir Erfahrungsberichte, Tipps & Tricks zum Thema Schüleraustausch und Auslandsaufenthalte nach der Schule vermitteln.

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