Schüleraustausch und Gap Year: Isabel schildert ihre Motivation für den Freiwilligendienst in Ghana

Bevor das Abenteuer Gap Year beginnt: Wie Isabel zum Freiwilligendienst in Afrika kommt

Freiwilligendienst im Gap Year mit Stipendium Traumziel Ghana (Foto: Stiftung Mensch und Zukunft)

Isabel kommt aus Rheinland-Pfalz. Sie verbringt ihr Gap Year mit einem Reisestipendium der Stiftung Mensch und Zukunft im Freiwilligendienst in Ghana. Sie berichtet hier über ihre Erfahrungen. Alles zu ihrem Auslandsjahr und zu anderen Erfahrungen im Gap Year kannst du im Schüleraustausch Blog lesen.

Freiwilligendienst im Gap Year: Meine Sehnsucht nach Afrika

Ich kann nicht genau sagen warum, aber ich wollte immer schon seit der Grundschule einmal den afrikanischen Kontinent besuchen. Am Anfang war es nur ein Traum, aber je älter ich wurde, desto fester wurde mein Entschluss, dass ich mir irgendwann einmal diesen Traum erfüllen würde.

Nicht nur, weil es mir eine bis dato noch komplett fremde Kultur war. Auch weil ich der Meinung war/bin, dass gerade über diesen Kontinent, und ich benutzte hier bewusst den Begriff „Kontinent Afrika“, sehr viel berichtet wird. Leider wird hier oft mit „anschaulichen“ Bildern, die unsere Gefühle ansprechen, und vielen Stereotypen gearbeitet, und genau dieser Beeinflussung wollte ich entgegenwirken, indem ich mir meine eigenen Bilder mache und meine eigenen Erfahrungen sammele.

Freiwilligendienst im Gap Year: Mein Interesse am Globalen Süden

Außerdem hat mich vor allem im Laufe des letzten Jahres die Beziehung zwischen dem „Globalen Süden“ und dem „Globalen Norden“ immer mehr interessiert. Also warum nicht einmal in eben diesem „Süden“ reisen, dort leben und ihn wirklich kennenlernen. Gleichzeitig erhoffe ich mir mehr Klarheit über meine Zukunftspläne zu erlangen. Im Moment will ich „Internationale Wirtschaft und Entwicklung“ in Bayreuth studieren, mal schauen wie es nach meinem internationalen Freiwilligendienst so aussieht...

Freiwilligendienst im Gap Year: Nach dem Abitur muss ein Jahr im Ausland sein

Angefangen hat es dann in der Oberstufe als sich jeder überlegt hat, was er nach dem Abitur so machen will - direkt anfangen zu studieren ist ja uncool. Warum also nicht meinen Reisetraum mit einem internationalen Freiwilligendienst verbinden.

Ich hatte schon des Öfteren an ein FSJ gedacht, aber in Deutschland wollte ich auf keinen Fall eins machen, denn für mich war von vornherein klar, dass ich nach der Schule erst einmal raus aus der Heimat muss. Aber den Gedanken eines „Freiwilligen Sozialen Jahres“ fand ich immer schon top.

Freiwilligendienst im Gap Year: Das weltwärts-Programm ist für mich optimal

Prompt ging also die Recherche los, und schnell war klar, wenn, dann wird es ein „weltwärts“-Jahr sein. Einfach wegen der Bedingung, die mit diesem Dienst einhergehen. Die Absicherung war vor allem für meine Eltern beruhigend, und der finanzielle Aspekt, dass das Jahr quasi über Spenden finanziert wird, war für mich sehr wichtig. Ein weiterer Pluspunkt, ich kann meinen Eltern sagen ich muss für ein Jahr weg, es geht gar nicht kürzer - sehr nice, so soll es sein ;)

Freiwilligendienst im Gap Year: Ein Auslandjahr mit Sport soll es sein

Nun ging es ans Eingemachte, auf der Internetseite von „weltwärts“ suchte ich nach Projekten. Schnell fand ich heraus, dass es viele Projekte gibt, die den Sport als Aufhänger haben. Wow - das ist ja wie für mich gemacht. Ich habe die letzten vier Jahre bei uns im Verein schon als Trainer gearbeitet, und der Sport ist meine große Leidenschaft.

Also kann ich meinen Traum einmal nach Afrika zu kommen, mit einem internationalen Freiwilligendienst im Sport verbinden; meine Werte, die ich schon durch den Sport gelernt habe, weitergeben, an Herausforderungen weit weg von zu Hause wachsen, und von anderen Menschen, mit ihren sehr unterschiedlichen Erfahrungen, lernen und profitieren - wenn das mal nicht ein Sechser im Lotto ist...

Eure Isabel

Über uns

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