Schüleraustausch Neuseeland: Wie Phillip erfolgreich seine Fächer ausgewählt und sich für das Stipendium beworben hat

Disziplin hat Phillipp bei der erfolgreichen Fächerwahl für die High School und bei der Bewerbung um das SchüleraustauschStipendium geholfen

Schüleraustausch Neuseeland mit Stipendium: Blick auf das Meer

Phillip aus Niedersachsen verbringt das Auslandsjahr mit einem Austausch-Stipendium der Stiftung Völkerverständigung in Neuseeland. Er berichtet hier über die Erfahrungen. Alles zu seinem Auslandsjahr und zu anderen Austauschschülern in Neuseeland kannst du hier lesen: https://www.schueleraustausch-portal.de/blog-neuseeland/

1 Schüleraustausch Neuseeland: Rechtzeitige Vorbereitung entspannt

Nachdem man mit der Bewerbung fertig ist hat man noch viel vor sich. Deshalb empfehle ich jedem mindestens ein Jahr vorher damit anzufangen. Ich habe meine Gastfamilie zwar trotzdem nur 4 Wochen vorher bekommen, jedoch gerät man dadurch nicht in Stress und man kann sich weiterhin auf die Schule und seine Hobbys konzentrieren.

2 Schüleraustausch Neuseeland: Die Fächerwahl für die High School ohne Wiederholen des Auslandjahres

Nachdem ich einen Platz hatte musste ich mich immer noch um eine Versicherung, ein Stipendium und einen guten Schuljahresabschluss kümmern. Der Vorteil des neuseeländischen Schulsystems ist, dass man all‘ seine Fächer wählen kann. Der Nachteil ist, dass wenn man nicht das Jahr, das man in Deutschland verpasst, wiederholen möchte, man fünf Fächer vorgeschrieben kriegt die man im Ausland weiterführen soll. Da man in Neuseeland nur sechs Fächer haben kann und die Schule so coole Fächer wie Outdoor Education, Woodcraft, Musik und Drama anbietet war das für mich leider keine schöne Option.

Also nahm ich mir vor eine Klasse zu überspringen um dann nach meiner Wiederkunft mit derselben Klasse weiterzumachen. In den letzten Jahren war mein Schnitt gut genug. Trotzdem strengte ich mich das letzte Jahr nochmal doppelt an, was im Nachhinein auch nötig war.

3 Schüleraustausch Neuseeland: Die Suche nach einem Schüleraustausch Stipendium

Über die Winterferien hab ich mich dann auf Stipendiensuche gemacht und mich letztendlich für das Ehrenamts-Taschengeldstipendium von Deutsche Stiftung Völkerverständigung entschieden, da ich vorher noch nicht wirklich über Taschengeld nachgedacht hatte und mir das ganz nützlich erschien, und vor allen Dingen weil ich engagiert bin und ich dort meine Chancen sah.

Wie außerordentlich engagiert ich wirklich war/bin erkannte ich erst als ich begann meine Bewerbung zu schreiben: Ich singe und spiele in der katholischen Kirchenband, singe im evangelischen Kirchenchor, spiele im Orchester der Freiwilligen Feuerwehr, gebe Trompetenunterricht. All‘ diese Sachen mache ich mindestens einmal die Woche. Zudem bin ich Klassensprecher und im Schulvorstand, Gründungsmitglied unserer Schülergenossenschaft, die aus meinem Engagement in der Veranstaltungstechnik AG entstanden ist, die alle schulischen und auch so manche außerschulischen Veranstaltungen begleitet. So agierte ich auch als Patenschüler, um neuen Fünftklässlern den Eintritt ins Gymnasium so angenehm wie möglich zu gestalten.

4 Schüleraustausch Neuseeland: Mein Schüleraustausch Stipendium

Ich habe mich jedenfalls riesig gefreut als Ich die E-Mail erhielt, dass ich einer der fünf Kandidaten bin, die ein Stipendium erhalten. Da dies das einzige Stipendium war für das Ich mich beworben habe, fiel mir dort echt ein Stein vom Herzen und ich musste die sowieso schon so hohen Austauschkosten nicht noch mehr belasten.

5 Schüleraustausch Neuseeland: Die Arbeit für die Bewerbung um das Stipendium hat sich in jeder Hinsicht gelohnt

Auch hier sage ich, dass es den ganzen Bewerbungskram Wert ist und dass man sich besser früher als später damit beschäftigt. Dafür möchte ich mich hier auch bei meinem Vater bedanken, der mich immer wieder daran erinnert hat meine Sachen zu Ende zu bringen. Er hat mich motiviert und kontrolliert, was für mich zwei der wichtigsten Faktoren überhaupt waren. Besonders am Anfang wo der Berg an Arbeit unendlich hoch zu sein scheint braucht man jemanden der einen motiviert. So war es auch praktisch eine zweite und erfahrenere Sicht auf die eigene Arbeit zu haben, die einen berät und verbessert. Das kann zwar manchmal echt deprimieren und eher demotivieren aber von Nichts kommt Nichts und man will ja das bestmögliche Resultat um den Platz oder das Stipendium zu bekommen.

Eurer Phillip

 

Tipp für Schüler in Niedersachsen: Phillip hatte den Schüleraustausch und das Stipendium in der AUF IN DIE WELT-Messe in Hannover gefunden. Die nächste Messe in Hannover findet am 18.01.2020 statt.

Über uns

Wir sind die Deutsche Stiftung Völkerverständigung. Die Stiftung ist gemeinnützig. Sitz der Stiftung ist in der Nähe von Hamburg. Wir arbeiten mit Partnern und Förderern in ganz Deutschland zusammen. Mit diesem Blog wollen wir dir Erfahrungsberichte, Tipps & Tricks zum Thema Schüleraustausch und Auslandsaufenthalte nach der Schule vermitteln.

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