Schüleraustausch Japan: Tarek hat eine GANZ ANDERE Kultur kennen gelernt

Ich habe in Japan sehr viel gelernt und Dinge gesehen, die ich nie wieder vergessen werde

Tempel in Kyoto

Tarek aus Niedersachsen war mit unserem Stipendium in Japan. Jetzt ist er wieder in Deutschland. Hier fasst er seine Erfahrungen zusammen.

Warum ich ein Auslandsjahr in Japan machen wollte

Selber hatte ich mir nie Gedanken gemacht mal in Ausland zu gehen und erst recht nicht für ein ganzes Jahr, bis meine Mutter mir eines Tages ein Zeitungsausschnitt auf den Tisch legte. Der Text beschrieb die Vorzüge eines Austauschjahres und welche unglaublichen Erfahrungen man dort sammeln könne.

Nach dem Lesen entschied ich mich dann dafür mal zuschauen was so ein Auslandsjahr wohl sein könnte, weshalb ich dann zusammen mit meinem Bruder auf ein zweitägiges Camp gegangen. Dort haben ehemalige Austauschschüler von ihren Erfahrungen berichtet, was mich immer mehr zu dem Entschluss brachte mich selber für ein Austauschjahr anzumelden.

Ich hatte mich dann bei verschieden Austausch-Organisationen angemeldet und mich schlussendlich für eine Austausch-Organisation entschieden. Doch die wichtigste Entscheidung stand mir noch bevor, welches Land würde ich auswählen um dort mein gesamten Austausch zu verbringen. Ich wollte schon immer gerne nach Japan, die entfernte Kultur, die Menschen, das Essen und der Glaube. All‘ dieses unterscheidet sich so sehr und hat gerade deshalb mein Interesse geweckt.

So habe ich meinen Schüleraustausch Japan finanziert

Zusammen mit der Vorbereitung auf mein Austausch kam auch dessen Finanzierung, was für mich und meine Familie nicht einfach gewesen war, da nicht nur ich sondern mein Bruder zur gleichen Zeit ins Ausland gehen würde. Glücklicherweise hatte er ein Vollstipendium bekommen und ich wurde von der Deutschen Stiftung Völkerverständigung unterstützt, sodass wir zusammen mit der Hilfe unserer Großeltern das Geld irgendwie finanzieren konnten.

Die Vorbereitung meines Auslandsjahres in Japan

Die ersten Vorbereitungstreffen waren auch noch mit Austauschschülern, die in andere Länder gehen würden, wo wir Im Grunde generelle Schwierigkeiten und Probleme des Auslandsjahres besprochen haben. Außerdem wurden wir mit Spielen und gleichem an kulturelle Unterschiede und Verständigungsprobleme herangeführt und versucht diese zu Lösung oder auch einfach zu verstehen und zu akzeptieren. Was später noch von wichtiger Bedeutung sein würde, auch wenn einige Dinge einem bei der Vorbereitung komisch vorkamen, waren sie später eine große Hilfe.

Danach folgten die länderspezifischen Vorbereitungen, wo wir uns auf besondere Dinge die es in unserem Land geben würde informieren konnten und mit ehemaligen Austauschschülern die ein Jahr schon dort waren austauschen konnten. Gerade die Erfahrungen und Tipps die ich dort bekommen hatte, waren später während meines Aufenthalts in Japan sehr hilfreich und haben mich öfters vor größeren Fauxpas gerettet.

Ich bin der Meinung dass meine Austausch-Organisation bei der Vorbereitung einen sehr guten Job gemacht hat, da jeder, der mich betreut hat, selber im Ausland gewesen war und auch fast gleich alt war. Weshalb ich immer das Gefühl hatte verstanden zu werden, da ich meine Sorgen und Probleme mit Leuten besprechen konnte die genau dieselben einige Jahre zuvor hatten, weshalb ich viel aus den Erfahrungen meiner Betreuer lernen konnte.

Meine Reise zum Schüleraustausch nach Japan

Auch die Reise gestaltete sich sehr angenehm und lief ohne Probleme ab, da ständig jemand von der Austausch-Organisation präsent gewesen war. Das Camp in Japan, bevor es zu den Gastfamilien ging, war extrem hilfreich da, es einem den Kulturschock erleichterte. Zudem hatte man Zeit sich mental auf die bevorstehende Zeit einstellen zu können.

Meine Erfahrungen im Auslandsjahr in Japan

Das Auslandsjahr in Japan selber war so umfangreich und spannend, dass ich kaum glauben kann wieder in Deutschland zu sein. Ich habe extrem viel gelernt und konnte Dinge sehen und erleben die ich nie wieder vergessen zu werde. Auch wenn es verdammt schwierige Zeiten gegeben hat, würde ich mich immer wieder für ein Jahr in Japan entscheiden.

Meine Gastfamilien-Wechsel im Schüleraustausch in Japan

Meine Austausch-Organisation hat mir während dieser Zeit viel geholfen gerade bei den Familienwechseln sie immer da. Meine Austausch-Organisation hat mir aber auch viele Bauchschmerzen bereitet, da ich mich dort nicht wirklich verstanden gefühlt habe. Auch wenn dort alle versucht haben mir zu helfen sind wir immer wieder an eine andere Schwierigkeit geraten. Erst als ich in meine letzte Gastfamilie gekommen bin, haben sich die Probleme mit der Austausch-Organisation gelegt, aber nur wegen meiner tollen Gastfamilie.

Ich bin mit meiner Austausch-Organisation zufrieden

Trotzdem bin ich mit meiner Austausch-Organisation zufrieden, da ich immer das Gefühl hatte, dass sie mir helfen würden, falls etwas passieren würde.

Auf die Nachbereitung freue ich mich sehr, da ich gerne meine Erfahrungen mit anderen austauschen will und eventuell später als freiwilliger bei meiner Austausch-Organisation mitarbeiten möchte um selber Jugendliche zu betreuen oder auf ihr Auslandsjahr vorzubereiten.

Euer Tarek

Über uns

Wir sind die Deutsche Stiftung Völkerverständigung. Die Stiftung ist gemeinnützig. Sitz der Stiftung ist Ahrensburg in der Nähe von Hamburg. Für die Aktivitäten arbeitet die Stiftung mit Partnern und Förderern in ganz Deutschland zusammen. Mit diesem Blog wollen wir dir Erfahrungsberichte, Tipps & Tricks zum Thema Schüleraustausch vermitteln.

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