Schüleraustausch Costa Rica: Alicia bewertet ihr Auslandsjahr - von der Ankunft bis zur Corona-Krise

Schüleraustausch Costa Rica: Alicia über die Phasen ihres Auslandsjahres von der Ankunft, die Eingewöhnung, die Corona-Pandemie und Heimweh

Schüleraustausch mit Stipendium: Alicia in Costa Rica

Alicia aus Niedersachsen hat ihr Auslandsjahr mit einem Austausch-Stipendium der Stiftung Völkerverständigung in Costa Rica verbracht. Sie berichtet hier über ihre Erfahrungen. Alles zu ihrem Auslandsjahr und zu anderen Austauschschülern in Lateinamerika kann man im Schüleraustausch Blog lesen.

Schüleraustausch Costa Rica: Die Phasen meines Lebens im Auslandsjahr

Wenn man sich über das Austauschjahr informiert, wird häufig beschrieben, dass im Allgemeinen bestimmte Phasen ablaufen. Ich werde einmal grob erzählen, wie sie bei mir abliefen.

Am Anfang scheint Alles noch sehr surreal und ein bisschen wie ein Urlaub. Ich hatte mich sehr gut in meiner Gastfamilie eingelebt. Das ist sicher die aufregendste Phase, da alles neu ist. Die Organisation bereitet einen diesbezüglich auch vor und gibt entsprechende Tipps. Zum Beispiel muss man bis man 18 Jahre alt ist immer um Erlaubnis fragen, wenn man das Haus verlassen möchte. Da ich aber sehr anpassungsfähig bin, hatte ich diesbezüglich keinerlei Probleme.

Dann hatte man sich langsam an Alles gewöhnt und es hat sich eine Routine entwickelt und der Alltag ist eingekehrt. Ich fühlte mich als vollständiges Familienmitglied.

In den Ferien habe ich mein Spanisch am meisten verbessert und mit Beginn der Schule Anfang Februar habe ich noch viel schneller neue Freunde gefunden als vorher. Da ich mich von da an sehr gut auf Spanisch ausdrücken konnte, fiel es mir leichter so zu sein wie ich bin. Damit begann die definitiv beste Phase des Auslandsjahres. Leider hielt sie nur zwei Monate an.

Schüleraustausch Costa Rica und die Corona-Pandemie

Durch die aktuelle Situation der Corona Pandemie wurden in Costa Rica die Schulen geschlossen und man durfte das Haus nicht mehr verlassen. Dann folgten Geschäfte, Strände und Straßen wurden gesperrt. Da auch die Landesgrenzen geschlossen wurden, betraf dies auch den Flughafen.

Aus diesem Grund wurde ich dann mit der Rückholaktion der Bundesregierung nach Hause geflogen. Das geschah alles sehr schnell, so dass ich keine Gelegenheit hatte mich richtig zu verabschieden und mich wieder auf Deutschland einzustellen.

Schüleraustausch Costa Rica und Heimweh

Ich persönlich hatte nicht ein einziges Mal Heimweh, habe aber bei einer Freundin miterlebt, wie sie Heimweh hatte. In diesem Fall sollte man einfach rausgehen und etwas unternehmen. Seid euch immer bewusst, dass ihr nur für eine begrenzte Zeit da seid und diese nutzen solltet. Ihr werdet eure Familie und Freunde zuhause schon früh genug wieder sehen.

Ich kann zukünftigen Austauschschülern nur empfehlen sich nicht zu sehr einen Kopf zu machen. Vieles geht ganz von alleine und bei dem ein oder anderen dauert die Eingewöhnungsphase oder auch das Erlernen der Sprache etwas länger, das ist ganz normal.

Eure Alicia

Über uns

Wir sind die Deutsche Stiftung Völkerverständigung. Die Stiftung ist gemeinnützig. Sitz der Stiftung ist in der Nähe von Hamburg. Wir arbeiten mit Partnern und Förderern in ganz Deutschland zusammen. Mit diesem Blog wollen wir dir Erfahrungsberichte, Tipps & Tricks zum Thema Schüleraustausch und Auslandsaufenthalte nach der Schule vermitteln.

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