Mein Schüleraustausch USA: Das Jahr war ganz anders als erwartet

Die Amerikaner sind auf die Austauschschüler neugierig

Dennis hat 2018 auf der AUF IN DIE WELT-Messe in Hamburg über seine Erfahrungen berichtet

Dennis mit Stipendien-Urkunde vor der Reise in die USA

Rückblick von Dennis aus Niedersachsen, der sein Auslandsjahr mit unserem Austausch-Stipendium im Westen der USA verbracht hat. Wir haben Dennis Fragen zu seinem Auslandsjahr in den USA gegeben.

Du hast unser Taschengeldstipendium bekommen. Was machst du ehrenamtlich in Deutschland?

Ich gebe ehrenamtlich Konfirmandenunterricht, bringe Flüchtlingen bei Gitarre zu spielen, engagiere mich gegen Rechtsextremismus (organisiere Veranstaltungen) und fahre als Teamer mit zu Freizeiten.

In welchem Land und wie lange hast du dein Austauschjahr verbracht?

Ich war ein Jahr in den USA, und zwar im Bundesstat Washington im Nordwesten.

Warum hast du dich für den Schüleraustausch in den USA entschieden?

Australien und Kanada waren zu teuer und ich wollte weiter weg als "nur" Großbritannien. Außerdem hört man in Europa doch recht viel über die USA weshalb ich interessiert war mir mal anzugucken wie es hier wirklich abläuft.

Wie groß war der Kulturschock? Was hat dich in den USA am meisten beeindruckt?

Einen richtigen Kulturschock hatte ich nicht wirklich. Was mich am Anfang jedoch sehr irritiert hatte war, dass man in Restaurants sofort Wasser bekommt, welches man nicht bezahlen muss, und wenn man einmal ein Getränk bestellt hat, kann man es unendlich oft nachfüllen lassen ohne draufzahlen zu müssen.

Wie kamst du mit deiner Gastfamilie in den USA zurecht?

Ich habe vor meine Gastfamilie gewechselt und kann nur jeden motivieren diesen Schritt zu machen. Nachdem ich gewechselt habe ist mein Auslandsjahr sehr viel besser geworden. Meine neue Gastfamilie war der Hammer.

Was waren deine schönsten und deine wichtigsten Erfahrungen im Schüleraustausch in den USA?

Wie viele neue Leute man kennenlernt. Man muss einfach auf Leute zugehen, offen und freundlich sein und dann kommt man in Kontakt mit sehr vielen Leuten.

Es geht ja nicht alles immer rosig zu. Was hat dir nicht gefallen? Was waren negative Erfahrungen?

Ich hatte Probleme mit meiner alten Gastfamilie und ärgere mich, dass ich nicht schon eher die Familie gewechselt habe. Außerdem vermisste ich meine Selbständigkeit sehr.

Hast du in den USA bleibende Freundschaften geschlossen?

Ja!

Hast du in den USA neue Hobbies gefunden?

Nicht wirklich.

Hast du Pläne deine Auslandserfahrungen in den USA zu nutzen?

Dieses Auslandsjahr war für mich eine Art Test, da ich plane in Zukunft noch öfters in andere Länder zu fahren. Jedoch plane ich in Krisen- und Entwicklungsländer zu gehen um dort soziale Arbeit zu machen.

Wovon können sich die Deutschen eine Scheibe abschneiden?

Mehr Glutenfreies Essen in Restaurants.

Deine drei Tipps für alle, die zum Schüleraustaus in die USA gehen

1.    Geh auf Leute zu und rede mit denen. Du bist nach 10 Monaten weg und hast nichts zu verlieren.

2.    Stell dich darauf ein, sehr viel von deiner Selbstständigkeit zu verlieren und dass es wenig Sinn macht mit den Gasteltern zu diskutieren (das führt nur zu Streit)

3.    Mach was! Netflix und Fernsehen gibt es auch in Deutschland.

Über uns

Wir sind die Deutsche Stiftung Völkerverständigung. Die Stiftung ist gemeinnützig. Sitz der Stiftung ist in der Nähe von Hamburg. Wir arbeiten mit Partnern und Förderern in ganz Deutschland zusammen. Mit diesem Blog wollen wir dir Erfahrungsberichte, Tipps & Tricks zum Thema Schüleraustausch und Auslandsaufenthalte nach der Schule vermitteln.

Wir freuen uns über Beiträge zum Blog
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