28.01.2012

Junge Bayern wollen Auslandserfahrungen

Dr. Josef Amann (IHK), Dr. Raimund Lammersdorf, Generalkonsul Conrad R. Tribble, Dr. Michael Eckstein, Stadträtin Ulrike Bösser, Stifter Peter R. Ackermann (Foto: Dt. Stiftung Völkerverständigung)

Großer Andrang auf der ersten SchülerAustausch-Messe in München

Ein Schuljahr im Ausland ist bei jungen Menschen in Bayern begehrt. Dies zeigte der Andrang bei der ersten SchülerAustausch-Messe in München.

Wichtigstes Ergebnis der Messe: Der Informations- und Beratungsbedarf der Familien wächst. Wichtigstes Ziel der jungen Menschen bleiben die USA. Für viele junge Menschen werden aber auch andere Länder und Alternativen für die Zeit nach dem Abitur interessanter. Dies machte auch das große Interesse an den Vorträgen und Erfahrungsberichten deutlich, die es parallel zur Ausstellung der führenden Austauschorganisationen gab.

Der amerikanische Generalkonsul Conrad R. Tribble wies in seiner Ansprache zur Eröffnung der Messe auf die große Bedeutung internationaler Erfahrungen für Völkerverständigung, Außenhandel und persönliche Entwicklung jedes Einzelnen hin.

Unter finanziellen Gesichtspunkten haben die europäischen Ziele an Interesse gewonnen, da hier ein Auslandsjahr teilweise ab 5.000 Euro zu haben ist, während die USA ab ca. 8.000 Euro beginnen. Die anderen englischsprachigen Länder liegen nochmals deutlich höher (ab 16.000 Euro). Anlässlich der Messe werden Stipendien im Wert von mehr als 20.000 Euro für 2012/13 ausgeschrieben, auf die sich Schüler aus Bayern noch bewerben können.

Die SchülerAustausch-Messe ist eine Initiative der gemeinnützigen Deutschen Stiftung Völkerverständigung.