Schüleraustausch USA Kontantin war in Alaska: Exchange is not a year in your life, it’s a life in a year!"

In Alaska lernte Konstantin das Leben an der „last frontier“ kennen

Kontantin hat uns über seine Erfahrungen in den USA berichtet. Dafür danken wir ihm herzlich.

Warum wolltest du einen Austausch machen?

Nach einem vorangegangenen Austausch nach Frankreich für zwei Monate hatte mich das Austauschfieber gepackt. Ich wollte die Amerikaner und ihre Kultur hautnah kennen lernen, da ich sie bisher nur aus den Medien kannte.

Hast du dich auf deine Zeit in Alaska vorbereitet? Wenn ja, wie?

Ich habe mich bereits zwei Jahre vorher mit dem Gedanken auseinandergesetzt, ein Jahr ins Ausland zu gehen und mit Freunden zahlreiche Angebote der Austauschorganisationen studiert. Nachdem ich mich dann beworben hatte, habe ich mich über das Informationsmaterial der Organisation, Gespräche mit Eltern und Returnees und über das Internet weiterhin auf meinen Aufenthalt vorbereitet.

Erläutere kurz deinen normalen Tagesablauf während deiner Zeit in Alaska in Stichworten

6:15 am Aufstehen, 6:50-7:20 am mit dem Schulbus zur Schule, 7:50 am-2:15 pm Schule, 2:15-8:00 pm Sport und Hausaufgaben in der Schule, 6:00-10 pm Kochen, Essen, Fernsehen

Welche Hobbies hattest du in Alaska?

Ich habe viel Sport gemacht: Tennis, Tanzen, Langlauf, Fußball, Volleyball und Fitness. Daneben habe ich viel Gitarre gespielt, im Chor gesungen und mit Freunden Spiele meiner Gastschwester etc. geguckt. Außerdem habe ich mit meiner Gastfamilie viel draußen in der Natur unternommen, vor allem an den Wochenenden. Im Urlaub waren wir zudem oft surfen.

Was hat dich am meisten an der Kultur in Alaska überrascht?

Die Gelassenheit und Freundlichkeit der Amerikaner und den total verrückten Lebensstil in „The Last Frontier“.

Was war dein Lieblingsessen in Alaska?

Moose Stew!! Ein traditionelles Gericht der Inupiak, das dem deutschen Eintopf ähnelt. Als Fleisch wird selbst geschossenes Elchfleisch verwendet. Daneben habe ich die mexikanischen Tacos, Burritos, Enchiladas etc. geliebt.

Gab es etwas was dir in Alaska nicht gefallen hat?

Im Großen und Ganzen nein. Der lange Winter war nur manchmal belastend.

Wie häufig hattest du Kontakt zu deiner deutschen Familie?

Im Regelfall haben wir 1x/Woche über Skype telefoniert. Meiner Ansicht nach war das genau das richtige Maß. Ich habe am Anfang versucht, weniger Kontakt zu haben, aber es gab viele finanzielle Entscheidungen etc. für die ich die Genehmigung meiner deutschen Eltern brauchte, insofern war 1x Telefonieren/Woche so oft, wie eben nötig.

Wie bist du mit Heimweh umgegangen?

Ich hatte fast kein Heimweh, außer in den letzten Wochen vor meiner Abreise ab und zu. Ich habe dann deutsche Musik gehört, mit deutschen Freunden geschrieben und mich durch Sport, oder andere Aktivitäten abgelenkt.

Hattest du nach deinem Auslandsaufenthalt Probleme?

Nein, die schulische Wiedereingliederung ist mir leichter gefallen, als erwartet. Ich hatte keine Probleme.

Erzähle von deinem schönsten Erlebnis während des Austauschjahres

Es gab viel zu viele tolle Erlebnisse, um hiervon Eins als „das Schönste“ zu definieren. Wir waren aber zum Beispiel in Hawaii und Mexiko im Urlaub. Surfen ist einer der besten Sportarten der Welt. Außerdem habe ich die Wochenenden in unserer Waldhütte geliebt, an denen wir praktisch ohne Strom und fließendes Wasser bei -40 Grad überleben mussten und die Natur genossen haben. Die letzten 4 Tage vor meinem Abflug war ich außerdem im Nationalpark Denali wandern – eine unglaubliche und einmalige Erfahrung. Last but not least kam mich in dem Jahr auch noch mein ehemaliger Gastbruder aus Frankreich besuchen.

Beschreibe dein Austauschjahr mit einem einzigen Wort

Amazing!

Über uns

Wir sind die Deutsche Stiftung Völkerverständigung. Die Stiftung ist gemeinnützig. Sitz der Stiftung ist Ahrensburg in der Nähe von Hamburg. Für die Aktivitäten arbeitet die Stiftung mit Partnern und Förderern in ganz Deutschland zusammen. Mit diesem Blog wollen wir dir Erfahrungsberichte, Tipps & Tricks zum Thema Schüleraustausch vermitteln.

Instagram

© 2015 Deutsche Stiftung Völkerverständigung
Mitglied im
Logo Bundesverband Deutscher Stiftungen
anerkannte Einsatzstelle
Logo FSJ Kultur
anerkannte Einsatzstelle
Logo BFD